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Historisches
Chronik
des Stedingerlandes
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Chronologie |
Ereignisse: |
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jüngeren Steinzeit |
Frühe Besiedlung der Marsch, belegt durch Funde von durchlochten Felssteinäxten zwischen Altenesch und Rodenkirchen aus der jüngeren Steinzeit. |
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10000-800 |
v. Chr. Huchting ist Durchgangs- und Siedlungsland während Stein-, Bronze- und Eisenzeit, wie Bodenfunde z.B. auf dem Hohen Horst beweisen. |
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um 2000 |
v.Chr. Großsteingräber in der Alhorner Heide. |
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700 |
v.Chr. Pestruper Gräberfeld ( Vorrömische Eisenzeit ). |
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200 |
v.Chr. Besiedlung der Marsch, durch die Germanischen Chauken. |
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12 |
v.Chr. - 15 n.Chr. Die Chauken unterwerfen sich den Römern. Belegt durch den Fund eines römischen Tongefäßes in der Weser bei Lemwerder |
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1.Jahrh. n. Chr. |
Siedlungen von Chauken, später Sachsen. Wahrscheinlich gab es Handelskontakte mit den Römern. Römische Flottenpräsenz im Ems- Weser und Elbemündungsraum. |
| 47 | Der römische Eroberungsfeldzug unter Corbulo zur Unterwerfung der Küstenregion und der Nordseechauken scheitert. |
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50 |
n.Chr. Bericht des Römers Plinius der Ältere (23 - 79 n.Chr.) über die Wurten der Nordseechauken. [Chronist des Feldzug unter Corbulo.] |
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200 |
Die Chauken siedeln an der Huntemündung auf dem hohen Uferstreifen. |
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um 350 |
Verfall des Chaukenstaates, und Vordringen der Sachsen und Friesen im Gebiet der Unterweser. Die Chauken gehen allmählich in den sächsischen Stammesverband auf. |
| 4/5. Jahrh | Es ist die Zeit der Völkerwanderungen |
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430 |
Patrick christianisiert Irland |
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5/6. Jahrh. |
Einfall der Sachsen nach England. Prägestempel auf Gefäßen die in England gefunden worden, sind auch in Huchting nachweisbar. |
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600 |
Im Gebiet von Elsfleth entstehen die ersten Wurten. |
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7./8. Jahrhundert |
Die Lechterseite nördlich der Ollen (Ollen leitet sich ab von "ein altes Wasser" = "Aldena"), hervorgegangen aus drei Weserinseln, wegen ihrer Hochlage (durchschnittlich 0,5 - 1,0 m über NN) besiedelt. |
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780 |
Die
Sachsen werden von Karl dem Großen unterworfen. Bremen und Umgebung
werden Missionsgebiet. |
| 782-785 | Der Friesen- und Sachsen aufstand unter Herzog Widukind zwingt Willehad zur Flucht, er findet Zuflucht im Kloster Echternach bei Trier. |
| 785 | Widukind
wird getauft. Die Taufe erfolgte am königlichen Hof Attigny. Willehad setzt seinen Missionierungsauftrag fort. |
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782 |
Erste
urkundliche Erwähnung Bremens. |
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787 |
Willehad
wird in Worms zum Bischof geweiht |
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08.11.789 |
Der
aus Nordhumberland stammende Priester Willehad (755 - 789), erster
Bischof von Bremen, stirbt am 08.11.789 in Blexen [in der "Vita sancti
Willehad" wird Blexen "pleccateshem" genannt], |
| 25.12.800 | Karl d. Gr. wird in Rom durch Papst Leo III. zum Kaiser gekrönt |
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804 |
Karl
d.Gr. zieht gegen die Sachsen, Nordalbingien wird den Abodriten überlassen
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845 |
Sitz des Erzbistums Hamburg-Bremen (Erzbischof Ansgar). |
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888 |
König Arnulf verleiht dem Erzstift das Marktrecht |
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8./9. |
Die " olde Borch " ('Aldenabrock' später dann 'Oldenburg'), eine alte Wasserburg (eine sächsisch-friesische Fluchtburg) wurde strategisch und verkehrsmäßig günstig dort gebaut wo ein schmaler Geestrücken die Hunte kreuzt und wo sie ihre Süd-Nord-Richtung verlässt und nach Osten zum Weserstrom einbiegt. |
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900 |
Elsfleth nimmt am damaligen Fernhandel der Wikinger teil, wie ein Goldschatz ausweist. |
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948 |
Gründung der Bistümer Brandenburg, Havelberg, Oldenburg, Schleswig |
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965 |
Kaiser
Otto I. verleiht an Erzbischof Adaldag das Marktprivileg |
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995 |
Letzte Wikingereinfälle im Wesergebiet. |
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Ende des 1.Jahrtausend nach Christi Geburt. |
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um 1000 |
Die ersten oldenburgischen Grafen ließen sich nieder und bauten eine Burg. |
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1005 |
Elsfleth besitzt eine Sendkirche. Von hier aus werden Gemeinden in Niederstedingen gegründet. |
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1040 |
Die Lechterseite, in Stedingen, wird besiedelt. (unregelmäßige Besiedlung) |
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1043-1072 |
Erste
wirtschaftliche Blüte der Stadt Bremen unter Erzbischof Adalbert Erzbischof
Adalbert, Bischof der vereinigten Bistümer Bremen - Hamburg (geb.
um das Jahr 1000 als Sohn des Grafen Friedrich auf der Burg Goseck
bei Naumburg) |
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1062 |
Erste urkundliche Erwähnung Brokhuchtings als "Huchtinghebroch". Das Gebiet wird von König Heinrich IV. der bremischen Kirche vermacht. Die Namensdeutung ist umstritten, evtl. Herleitung vom "Hohen Thing" einer germanischen Versammlungsstätte. |
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1063 |
Von Kloster Rastede aus wird der Lienebrok besiedelt. |
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1063 |
Die erste urkundliche Erwähnung von Stedingen bezieht sich auf das Jahr 1063 n. Chr., als das noch unbesiedelte Gebiet "Aldenabrock" durch König Heinrich IV. in den Besitz der Kirche überging. |
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1066 |
Heinrich IV. großjährig, Adalbert v. Bremen entmachtet. |
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1072 - 1101 |
Der Bremer-Dom, und insbesondere die Halle der Ostkrypta, erbaut unter Bischof Liemar 1072 bis 1101 |
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1100 |
Die Stedinger ("Steder") ziehen einen Deich von der Huntemündung bis zum Braksiel. Mit der Errichtung des Weserdeiches um das Jahr 1100 begann die eigentliche Besiedlung, vorwiegend durch niederländische Einwanderer, des "Landes am Gestade" - daher der Name Stedingen. |
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1106 |
Die Siedlung Oldenburg wird durch den Grafen Egilmar I erstmalig erwähnt. Urkundlich " Aldenburg " später Oldenburg. In dieser Urkunde verspricht Grafen Egilmar I dem Kloster zu Iburg jährlich 90 Bund Aale. Die von Moorhausen und Jethausen in " Aldenburg " abgeliefert werden sollten. |
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1106 - 1158 |
Weitere Besiedlung und Eindeichung. |
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1142 |
Die
Brookseite (Sumpf u. Moor), in Stedingen, wird besiedelt. |
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1149 |
Wurde der Ort Berne erstmalig erwähnt. Später geschrieben wurde u.a. "Berna", "Borg tor Bernde", "Behrnde", "Behrne", "Dorpe thor Behrn"', "Bernt" |
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1150 |
Entstehung Lemwerders als Festung Versfleth und Gründungszeit der Kapelle am Deich |
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1158 |
Die Ochtum erstmals als "Ochtmund" = Ochtummündung erwähnt. Später auch "Ochen", "Ochtmoni" oder "Oggen" geschrieben. |
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17.02.1164 |
Erste große Sturmflut (Julianienflut) nach dem Bau von Deichen. Schwere Verwüstungen in Nordfriesland. |
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1158 |
Friedrich I. Barbarossa bestätigt dem Erzbischof von Bremen die Grafenrechte über Stedingen. |
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1171 |
"Huhtinge"
erwähnt. Neben den Erzbischöfen haben vor allem die Grafen von Oldenburg
und Delmenhorst Einfluß im Vieland. Durch Schenkungen erhält das Kloster
Heiligenrode umfangreichen Landbesitz. |
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1180 |
Mit dem Sturze Heinrich des Löwen, änderte sich die politische Landschaft in Norddeutschland von Grund auf. Die Grafschaft Oldenburg wird vom Erzbischof von Bremen abhängig, macht aber Vogteirechte in Stedingen geltend, wo die Grafen die Lechtenburg und die Burg Liene besitzen. |
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1186 |
Kaiser Friedrich Barbarossa bestätigt die ersten Grundrechte. |
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1187 |
Die
Stedinger Bauern schließen sich zusammen, um sich gegen die ihrer
Ansicht ungerechtfertigen Ansprüche der umliegenden Feudalherren zu
wehren. |
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1200 |
Ein "Unternehmer" Hermann erhält die Erlaubnis zur Urbarmachung im Huchtinger Gebiet. Seine Wohnstelle befand sich wahrscheinlich bei der Flur "Hermannsburg". Beginn des Deichbaus. |
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1204 |
Die
Aufständischen zerstören Burg Liene bei Elsfleth und die Lechtenburg.
Die Grafen von Oldenburg reagieren nicht. Die Bauern beginnen mit
der Befestigung der Landesgrenzen. |
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1207 |
Erzbischof Hartwig I. entsendet Truppen nach Stedingen an, ist aber, gegen Zahlung eines Tributs, zum Abzug zu bewegen. |
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1208 |
Die
Stedinger unterstützen Erzbischhof Waldemar von Bremen. |
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1211 |
Stedinger erobern die Burg Seehausen (gehörte einenVerbündeten von Gegenbischof Gerhard von Osnabrück) und die erzbischöfliche Monsilienburg |
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1213 |
Stedinger zerstören Haus "Rhiensberg" zu Bremen. |
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1214 |
Die Stedinger zerstören einen Stützpunkt der Herren von Stotel an der Lunemündung und belagern vergeblich Hagen. |
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1215 |
Die Stedinger unterstützen nun Erzbischhof Gerhard von Osnabrück der nun auf den bremischen Stuhl sitzt. |
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1219 - 1258 |
Nach langen inneren Wirren im Erzbistum, wird Gerhard II. Edelherr von der Lippe, Erzbischhof. |
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16.01.1219 |
Erste
Marcellustflut, trifft vor allem die Küste von Friesland bis Holland.
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1220 |
Erzbischof
Gerhard II erbaut in Lemwerder das "Witte Slott" |
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1227 |
Erzbischof
Gerhard II. erwirbt die Grafschaft Stade zurück, die wichtig ist wegen
der weitgehenden Rechte, die an diesem Titel hängen. |
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1229 |
Erste
Offensive des Erzbischofs gegen die Stedinger. Die Bauern schlagen
ein Heer unter dem Kommando seines Bruders "Hermann von der Lippe"
bei Hasbergen und töten den Befehlshaber. |
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1230 |
Die Stedinger zerstören die Schlutterburg an der Delme in Schlutter/Ganderkesee, von wo aus das südliche Stedingen bedroht wurde. |
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17.03.1230 |
Die Synode des Erzbistums Bremen verurteilt die Stedinger als Ketzer. Gerhard II klagt die Stedinger der Ketzerei an erste urkundliche Erwähnung von St.-Gallus. Trennung der Süderbrooker Kirche von Berne, Übergang zum des Weißamt Bremer Domes, Entstehung der Altenescher Vogtei, Kirchliches Gericht in Süderbrook |
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1230 |
Kaiser Friedrich II. dankt den Stedingern für die Unterstützung des Deutschen Ordens während der Kreuzzüge. |
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1231 |
Papst
Gregor IX. beauftragt die Bischöfe von Lübeck, Ratzeburg und Minden,
die Ketzereien der Stedinger zu untersuchen. |
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1231 |
Kloster Hude wird gegründet. |
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1232 |
Kaiser
Friedrich II. erlässt sein Ketzeredikt, offensichtlich beeinflusst
vom bremischen Erzbischof, der nach Italien gereist ist, um den Papst
und den Kaiser gegen die Stedinger aufzuhetzen. |
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29.10.1232 |
Papst Gregor IX. ruft zum Kreuzzug gegen die Stedinger auf. |
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1233 |
Nach anfänglichem Zögern schließt sich die Stadt Bremen der Koalition gegen die Stedinger an. Erzbischof Gerhard kann die Bauern völlig isolieren, gleichzeitig aber eine große Armee zusammenziehen, mit der er den Feldzug eröffnet. Erzbischof
Gerhard II zieht den Bremer Senat auf seine Seite, Papst ruft erneut
zum Kreuzzug auf, in ganz Norddeutschland sammelt sich ein Kreuzfahrerheer
gegen die Stedinger. |
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Juni 1233 |
Die Armee der Feudalherren erobert die Osterstader Marsch. (d.h. die Stedinger am rechten Weserufer) |
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06.07.1233 |
Die Stedinger siegten zum zweiten Male bei Hasbergen, diesmal über einen oldenburgischen Grafen "Burchard von Oldenburg". |
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27.05.1234 |
Schlacht
bei Altenesch. Die Stedinger erleiden an der Ochtum eine vernichtende
Niederlage gegen das Kreuzfahrerheer.
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1234 - 1243 |
Oldenburger
Graf Otto I. baut eine Burg in Berne aus Holz und Lehm, und residierte
hier bis 1250. Um von hier aus den Verkehr auf der Weser zu beobachten.
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Chronologie |
Ereignisse: |
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nach 1234 |
Erzbischof
Gerhard II. baut die kleine Pfarrkirche zu Berne, als Zeichen seines
Sieges, zu einer einschiffigen, romanischen Kirche der "St. Ägidius
Kirche" aus. |
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1235 |
Papst verkündet kirchlichen Gnadenerlass für die besiegten Stedinger |
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1250 |
Bremen erklärt keine befestigten Herrensitze an der Unterweser zu dulden. |
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1258 |
Erzbischof
Gerhard II. stirbt. |
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1259 |
Die Grafen von Oldenburg geben auf bremischen Druck hin die Burg in Berne auf und schaffen sich Ersatz durch den Bau des Stützpunktes in Delmenhorst. |
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Vor 1260 |
Vor 1260 trat Bremen der Hanse bei. |
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1260 |
Die
Rüstinger besiegen die Oldenburger bei einer "Schlacht" im Boitwarder
Moor. |
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14.12.1287 |
Die Luciaflut, von über 50.000 Opfern ist die Rede. |
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1288 |
Kirchhuchting erstmals erwähnt ("Kerchhoytiggen"). |
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1297 |
Bremen kauft die Fischerei in der Ochtum von Otto von Oldenburg. |
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1299 |
Erweiterungsbau und Weihe der St. -Gallus Kirche am Ort des Massengrabs der Gefallen von 1234 |
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13. Jahrhundert |
Bremen wird politisch unabhängig von den Erzbischöfen |
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Anfang 13. Jahrh. |
In Huchting und anderen Landgebieten werden Dorfkirchen erbaut. Die Macht der Bremer Erzbischöfe erreicht ihren Höhepunkt. |
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Um 1300 |
Der Mauerring um die Stadt Bremen wird vollendet. |
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um 1300 |
Die Grafen von Oldenburg greifen die Lechterseite an, die in erzbischöflichem Besitz ist, werden aber abgewiesen. |
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1306 |
Die
Grafen von Oldenburg und die Stedinger Bauern schließen einen Vergleich
ab, der unter Aufsicht des Erzbischofs von Bremen steht. Erst jetzt
ist das Land befriedet. |
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1309 |
Der Warturm wird erwähnt. Er bewacht den Ochtumübergang des Wardamms, einer erhöhten Handelsstraße in Richtung Delmenhorst. Streitigkeiten gibt es wegen des Geleitrechts mehrmals mit den Grafen von Delmenhorst. |
| 1312 | Bremer Strafexpedition zu den Rüstingern zur Sicherung der Bremer Handelsschifffahrt. |
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23.11.1334 |
Die Clemensflut. Die Jade bricht zur Weser durch. |
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1335-1418 |
Die Gohgräfen des Vielands werden von Vertretern des Rats und den Einwohner gewählt. Später werden sie direkt vom Rat ins Amt deligiert. |
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1338 |
Varrelgraben erstmals als "Verlgraben" erwähnt. |
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1345 |
Oldenburg erhält das Stadtrecht. Weiter verleiht Graf Conrad I der Stadt Freiheit und Bremer Recht. |
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1358 |
Bremen wird Mitglied der Handelsorganisation Hanse. Von da an beginnt der wirtschaftliche Aufschwung unter anderem dank des aufblühenden Seehandels |
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02.02.1362 |
Der Oldenburger Stadtrat, verleiht den Bäckern ein ewiges Amt. |
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16.01.1362 |
Die zweite Marcellusflut " Groote Manndränke ". Schwere Verwüstungen durch Fluten. Erweiterung des Jadebusens, Entstehung des Dollart und der Zuidersee. Das Stadtland wird durch die Veränderung der Flüsse zur Insel. Im Norden entsteht das Lockfleth, in Süden der Einbruch der Liene. Die Kirche von Lienebrok versinkt. Berichte über 100.000 bis 200.000 Tote. |
| 1368 | Die
Schlacht bei Coldewärf. Der erste Häuptling von Blexen, Iko Boling, führt die Friesen erfolgreich gegen ein oldenburgisch-bremerisches Heer, welches durch vier Grafen aus den oldebburgischen Hause angeführt wird. Die Oldenburger werden geschlagen und auch die 4 Grafen getötet. |
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1373 |
1. Dionysiusfut |
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1377 |
2. Dionysiusfut |
| 1383 | Bau des oldenburger Hafens für See- und Flussschifffahrt (der "Stau") |
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1384 |
Mittelshuchting erstmals erwähnt ("Miyddelshuchtinghe"). Vorher war die Schreibweise "Westerhuchtingen" üblich. |
| 04.05.1385 | Die Häuptlinge um Blexen geloben der Stadt Bremer die Bremer-Handelsschiffe und Kaufleute zu schützen. Dieser Vertrag wird dann am 27.07.1390 erneuert. |
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1392 |
Erstes Stedinger Siegel ( zweites 1487, drittes 1509) |
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1400 |
Erste Ochtumregulierungen. Die Huchtinger Bauern, ehemals Erbexe d.h. nicht an einen Grundherren gebunden, werden zunehmend Meier. |
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1405 |
Errichtung des Bremer Rathauses und der Aufstellung des Rolandbildes |
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1412 |
Ein schwerer Sturm weht den Turmhelm der Kirche von Berne herunter. |
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18.11.1421 |
Elisabethflut, Schwerpunkte sind Ostengland und die Niederlande. |
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1424 |
Älteste
Aufzeichnung des Stedinger Deichrechts. |
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1448 |
Graf Christian von Oldenburg, zum dänischen König gewählt. |
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1449 |
Am Warturm wird eine Zoll- und Wegegeldstelle eröffnet um die hohen Kosten zur Unterhaltung des Wardamms aufzufangen. |
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1450 - 1485 |
Die
Dörfer Nettelwarden, Bongarden und Mansfleth bei Elsfleth/Berne gehen
unter. |
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1456 |
Graf Gerd der Mutige annektiert die Lechterseite. Damit ist ganz West - Stedingen in oldenburgische Hand. Die Osterstader Marsch bleibt beim Erzbistum und nimmt eine eigene Entwicklung. |
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1471 |
Während einer Familienfehde der oldenburger Grafen stürmen die Stedinger die Elsflether Kirche und zerstören die Festungsanlagen. |
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1476 |
Bei dem Dorf Paradies besiegt Graf Gerd ein Bremer Heer, das von einem Raubzug durch das Ammerland zurückkehrt. |
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1478 |
"Nobiskuhle" im Ortsteil Braake bei Altenesch entsteht. Der
Sage nach gibt es zwei Varianten: 2. Ein Bauer aus Bühren mit Namen 'Nobel' soll bei einer Sturmflut den Deich durchstochen haben um sein Dorf zu retten. Er kam dabei selbst zu Tode" |
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26.09.1509 |
Antoniflut. Größte Ausdehnung des Jadebusens. Alle bis hier genannten Sturmfluten, brachten große Überflutungen mit erheblichen Landverlusten, und kosteten vielen Menschen und viel Vieh das Leben. |
| 26.10.1509 | Cosmasflut |
| 16.01.1511 | Antoniusflut |
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1500 - 1872 |
Robben
und Walfang von Lemwerder aus, die Grönlandfahrten. |
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31.10.1517 |
Luther veröffentlicht seine 95 Thesen |
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1522 |
Reformation |
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1523 |
Die evangelische Lehre ist im Herzogtum Oldenburg erstmalig zu Ostern, durch den Lutherschüler Mag. Edo Boling, Pastor in Esensham, erfolgreich verkündet worden. |
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1526 |
Christoph von Verden verwüstet mit 5000 (!) Landsknechten das Vieland. Huchting wird teilweise zerstört. |
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1529 |
Die
Oldenburger Schiffergesellschaft erneuert ihre alten Satzzungen. Bereits
1242 wurde eine Kapelle für den Schutzpatron der Schiffer geweiht.
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1530 |
Reformation. Der letzte Abt von Hude siedelt nach Bremen über. Das Kloster wird 1533 aufgehoben und dient von da an als Steinbruch. |
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1531-35 |
Der Wardamm wird mit den beim Abbruch des Paulsklosters gewonnenen Steinen gepflastert. |
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02.11.1532 |
" Allerheiligenflut " Die ostfriesischen Dörfer Osterbur und Ostbense zerstört. Insel Nordstrandüberschwemmt, laut Chroniken 1500 Tote. In Eiderstedt ertrinken 1100 Menschen |
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1535 ( 8 ) |
Erste Schule in Berne, und auch die erste Schule in der Grafschaft Oldenburg. Der Küster Johan Hagedorn, ist der Erste, namentlich bekannte Schulhalter im " Dorpe tor Bernde " ( 1538 - 1547 ). |
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18.2.1546 |
Luther stirbt in Eisleben |
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1546 |
Der
Pastor Wilhelm Kock, amtierte als letzter katholische Geistliche ,
in der Sankt - Ägidiuskirche zu Berne. |
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1547 |
Pastor Berend Knop, ist der erste evangelische Pfarrer in Berne. |
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1547 |
Graf Anton I. erwirbt Delmenhorst. Damit kommen auch die Ländereien des ehemaligen Kloster Hude und die Lechterseite rechtlich zu Oldenburg. Sie waren nach Erbteilung zu Delmenhorst geschlagen worden |
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1549 |
Als wahrscheinlich erster protestantischer Pfarrer wird Johannes Kelner als "nu tor tydt Kerchere to Huchtingen" erwähnt. |
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1563 |
Bremer lassen letzte Reste des Witte Slot entfernen. |
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01.11.1570 |
2.
Allerheiligenflut, die ostfriesischen Dörfer Oldendorf und Westbense
zerstört. |
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1571 |
Bruch
der Weser- und Ochtumdeiche an 7 Stellen. |
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1573 |
Hat Graf Johann von Oldenburg /Delmenhorst ( 1540 - 1603 ), mehrere Verordnungen für das Herzogtum Oldenburg / Delmenhorst erlassen. U.a.: im
März eine Kanzleiordnung, |
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1574 |
Die
"Oldenburger Schiffergesellschaft" wurde gegründet. |
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1577 |
Die Berner Kirche wird erneuert. Man brach die Südmauer auf und verdoppelte die Breite der Kirche. Für den Bau der Kirche wurden Sandsteinquader aus dem Weserbergland verwendet. Die Nordmauer und der Turm bleiben von der alten einschiffigen Kirche erhalten. |
| 1578 | Sturmflut: 2 Fuß höher als die Allerheiligenflut von 1570 |
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Chronologie |
Ereignisse: |
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| 04.10.1582 | Ende des Julianischen Kalenders, - begonnen im Jahre 0 - | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 15.10.1582 | Beginn des Gregorianischen Kalenders. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1583 - 1667 | Graf Anton Günther Herzog von Oldenburg/Delmenhorst. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1590 - 1596 | Meister Lampeler aus Brabant baut die Berner Orgel. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1597 | Ein Warner Berendt hat in Oldenburg die erste Buchdruckerei eingerichtet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1598 |
Huchting kommt zum Goh Obervieland und ist damit endgültig unter bremischer Kontrolle. Pest in Berne: (80 Tote bei Berne und 147 bei Bardewisch) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1599 | " De Kleene Catechismus " von Dr. Martin Luther wurde in Oldenburg gedruckt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1599 | Schreibt Hermann Winkelmann, aus Oldenburg, das " Oldenburgische Chronicom " | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1601 | Urkundlich, der erste " Berner Markt ". | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1603-1667 | Regierungszeit des Graf Anton Günthers in Oldenburg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1605 | Die Stadt Bremen äußert sich anerkennend über die " Strompolizei " der Grafen von Oldenburg. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1607 | Umbau der Burg der oldenburger Grafen, zum Schloss. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 30.03.1608 | Erster Oldenburger Kramermarkt, gegründet durch Graf Anton Günther. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1618-48 |
Im Dreißigjährigen Krieg wird Huchting 1626 geplündert und teilweise niedergebrannt. Der Pfarrer Gerhard Rösing berichtet 1631, dass die Hälfte der Bevölkerung verstorben, und der Rest durch Abgaben und Zwangsdienste "elendig verdorben" sei. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1618 | Heinrich Vollers aus Berne, geb. 1583, schreibt die " Stedinger Chronica ", er war außerdem noch Chronist, Organist, Bauer, Landmesser, und Kirchenjurat. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1619 | Bremen baut in Vegesack das erste künstliche Hafenbecken Deutschlands, 17 km stromabwärts. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1619 |
Bau des ersten künstlichen Hafenbecken |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1619 | Das Kurfürsten - Kollegium des Heiligen Reiches gewährt dem oldenburgischen Grafen Anton Günther den Weserzoll. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1620 | Neue Verteidigungsordnung für die Stadt Oldenburg. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1623 | Deich bei Bardenfleth von den Stedingern selbst durchstochen um des Grafen Tillys Kriegsvolk abzuhalten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 31.03.1623 | Dieser
Weserzoll wird aufgrund des kaiserlichen Zollprivileges für den Grafen
von Oldenburg garantiert. d.h. Der Kaiser belehnt Oldenburg mit dem Weserzoll. Im Westfälischen Friedensvertrag von 1648 dies erneut festgeschrieben und damit Reichsrecht. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 24.03.1624 |
Der Weserzoll, der kurzfristig in Brake erhoben werden sollte, wird bei Elsfleth errichtet. |
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| 1625 | im
30jährigen Krieg landet Feldherr Mansfeld in Lemwerder und nimmt Quartier
im Pfarrhaus Altenesch.
"Fastnachtsflut" |
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| 1633 | Da Bremen den Weserzoll nicht anerkennt, verhängt Oldenburg eine Handelssperre gegen die Stadt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 11.10.1634 | " Oktoberflut " auch 'zweite Manndränke' genannt. Es ist vor allem Nordfriesland betroffen. Stedingen bleibt verschont. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1634 - 1639 | Die Kirche zu Berne erhält aus der Werkstatt des Hamburger Bildschnitzers Ludwig Münstermann Altar und Kanzel (1639). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1637 | Der Graf von Oldenburg verlegt Soldaten nach Elsfleth, um Bremen zur Zahlung des Weserzolls zu zwingen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1644 |
Die Kirche wird instand gesetzt, nachdem sie im Krieg stark beschädigt wurde. |
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| 1646 |
Bremen
wird nach dem Wiener Kongress souveräner Mitgliedsstaat des Deutschen
Bundes. |
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| 1648 | Der Weserzoll wird in den Westfälischen Frieden aufgenommen und damit international anerkannt, außer von Bremen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| um 1650 |
|
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| 1652 | Der Kaiser verhängt die Reichsacht gegen Bremen, weil die Stadt den Weserzoll immer noch nicht bezahlt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1653 | Regensburger Vergleich. Der Weserzoll wird von Bremen anerkannt. ( Regensburg war Sitz des Reichstages. ) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1656 | Erste Oldenburger Lateinschule, Haupt - und Gelehrtenschule des Landes gegründet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1657 | Graf Anton - Günther erließ eine Armenordnung, Bedürftigkeit für arme Leute. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1666 - 1668 | Die Pest wütet in Odenburg. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 19.05.1667 | Graf Anton - Günther von Oldenburg verstorben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1667 - 1773 | Die Grafschaft Oldenburg/Delmenhorst, fiel durch Erbschaft ( Graf Anton Günther - kinderlos ), an das verwandte dänische Königshaus. Somit begann die Dänenzeit für das Stedingerland. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 27.07.1676 | Die große Oldenburger Brandkatastrophe. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 06.05.1681 | Zweite Oldenburgische Deichordnung. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 25.11.1685 | Catharinenflut | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1686 | Martinsflut | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1706 | Erste Berner Schulordnung. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1706 | Dänische Verordnungen im Herzogtum, u.a.; Verbot der Weihnachtsspiele und des Sternsingens, Genehmigung der Regenkleider, und eine Verordnung gegen die übelerzogene, unwillige Jugend. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1708 | Bernhard Muhle (geb. 1656), ein gelernter Apotheker (Apothekereid abgelegt in Delmenhorst) erhielt in Berne das Recht einen Gewürzhandel und eine kleine Hausapotheke zu betreiben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 24/25.12.1717 | Die
große Weihnachtsflut, in Ober - und Niederstedingen, viele Deichbrüche
und zum großen Teil Land unter. Gründung der verschiedenen Deichbände.
Sterberegister
des Kirchenbuchregister Seefeld, Seite 424: |
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| 1719 | Frieden zu Stockholm: Bremen gehen an Hannover | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 02.12.1737 | Bernhard Muhles Schwiegersohn Friedrich Gottlieb Münster erhält die Konzession eine Apotheke in Berne zu betreiben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 27.02.1746(9) | Erste, regelmäßig erscheinende Zeitung in der Stadt Oldenburg, die " Oldenburgische Anzeigen ", zunächst nur hauptsächlich für amtliche Mitteilungen. Ab 1751 kamen Zeitungsanzeigen aller Art hinzu. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1748 | Erste Freimaurerloge " Zum goldenen Hirsch " ins Leben gerufen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1749 | Die ersten Kartoffeln wurden im Stedingerland angepflanzt. Sie kamen durch Hollandgänger nach Stedingen und fanden anfänglich keinen Beifall, weil man sie für Schweinefutter hielt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1763 | Erste oldenburgische Lotsenverordnung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1764 | Schleifung der Festung Oldenburg, die Festungswälle wurden freundliche Anlagen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1764 | Die Oldenburgische Landesbrandkasse errichtet, durch den König von Dänemark. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1771 | Die Feier des dritten Festtages ( Weihnachten, Ostern, Pfingsten ), wurde abgeschafft. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1773 | Ende der Dänenherrschaft | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 24.12.1774 | Die
Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst werden zu einem Herzogtum unter
dem Namen "Herzogtum Oldenburg" erhoben. Unter Herzog Peter Friedrich Ludwig aus der Gottorper Linie |
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| 1777 | Das Schreiben, im Unterricht an den Schulen, wird verordnet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1777 - 1786 | Die Anfänge des Club - und Theaterlebens in Oldenburg. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1778 | Orgelprospekt in der Berner Kirche wird bemalt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1783 |
Bremen: Beginn des Direkthandels mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika. |
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| 1786 | Die Landessparkasse zu Oldenburg errichtet, älteste Sparkasse der Welt. Durch den Herzog von Oldenburg. Die " Ersparungscasse ", Vorläuferin der Landessparkasse, die im Oldenburgischen, in den Dorfgeistlichen ihren örtlichen Vertreter hatten. Sie hielten besonders die heranwachsende Jugend zur Sparsamkeit an. Alte Währung im Großherzogtum Oldenburg, bis zum Jahre 1857 1 Thaler ( Thl ) = 72 Grote = 360 Schwaren 1 Grote = 5 Schwaren, entsprach etwa 4 Pfennig heute. ( 0,04 DM ) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1787 | In der Gegend der jetzigen Braker Kaje werden Duckdalben in die Weser gerammt, um Liegeplätze für Schiffe zu schaffen, die wegen der zunehmenden Versandung der Weser Bremen nicht mehr erreichen können. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1790 - 1791 | Gründung der öffentlichen Bibliothek am Damm (Oldenburg). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Chronologie |
Ereignisse: |
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1803 |
Oldenburg
erwirbt die Ämter Wildeshausen, Vechta und Cloppenburg. Dafür soll
es auf den Weserzoll verzichten. Die in Regensburg beschlossene Aufhebung
des Weserezolls, wird bis zum Jahre 1820 hinausgeschoben. |
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5.7.1803 |
Konvention von Artlenburg: hannoversches Heer entwaffnet und aufgelöst, Frankreich besetzt Hannover, Elbe und Weser für britischen Handel gesperrt |
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1806 - 1813 |
Französische Besetzung und Kontinentalsperre durch Napoleon. Starke Durchmärsche und Einquartierungen von französischen Soldaten im Stedingerland, holländische Truppen besetzen die Gemeinde Altenesch. |
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1809 |
Herzog Friedrich Wilhelm von Braunschweig zieht durch die Gemeinde Altenesch, auf der Flucht vor den Franzosen |
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1810 |
Abdankung
Louis als König von Holland, Einverleibung Hollands, des Großherzogtum
Oldenburgs, Ostfrieslands und der Hansestädte ins Kaiserreich Frankreich.
Auch Bremen wird annektiert. |
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1811 |
Einführung des Zivilstandsregisters, die Rechtsprechung wird von der Verwaltung getrennt, Maße und Gewichte vereinheitlicht. |
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1811/12 |
Straftruppen holen junge Verweigerer aus den Häusern. |
|
27.11.1813 |
Wiedereinzug des Herzogs Peter - Friedrich - Ludwig, der Landesfürst kehrt nach Oldenburg zurück. |
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1813 |
Befreiung Bremens durch russische Truppen. Huchting wird wieder eine selbstständige Gemeinde. |
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1814 |
Völliger Neubau des Oldenburger Staates. |
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1814 |
Eigenes Zivilstandsregister für Huchting. |
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1815 |
Beitritt Oldenburgs, als Großherzogtum, zum Deutschen Bund. |
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1815 |
Bremen wird als Freie Stadt Mitglied des Deutschen Bundes |
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1817 |
Bau des ersten deutschen Dampferschiffs " Weser " auf einer Bremer Werft. Der erste deutsche Dampfer verkehrt täglich zwischen Brake und Bremen. |
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08.05.1820 |
Der Weserzoll wird endgültig aufgehoben. Oldenburg erhält als Ersatz das Niederstift Vechta. Die Verhandlungen über die Abschaffung des Weserzolls ziehen sich von 1802 - 1820 hin und führen erst jetzt zum Erfolg für Bremen. Oldenburg hatte den Preis für sein Entgegenkommen schon 1803 erhalten. |
|
2.7.1823 |
Peter Friedrich Ludwig folgt als neuer Herzog von Oldenburg: |
|
10.9.1823 |
Minden: Unterzeichnung der Mindener Weserakte durch die Weseranrainerstaaten zur Freizügigkeit des Wasserverkehrs und zum Abbau von Zöllen |
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1824 |
Die oldenburgische Regierung macht den Versuch, den Bremer Handel auf Brake umzulenken. |
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3.-4.02.1825 |
"
Februarflut ", höchster bis dahin bekannter Wasserstand. |
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1826 |
Die bisherigen Landgeschworenen werden durch Vögte ersetzt. (Huchting) |
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11.1.1827 |
Bremen kauft Bremerhaven von Hannover, um es zum neuen Hafen auszubauen und der Versandung der Weser zu begegnen. Daraufhin Gründung von Bremerhaven. |
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1830 |
Die Folge ist eine schwere Krise in Brake. |
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1832 |
Gründung der Seefahrtschule in Elsfleth. Oberstedingen stellt in dieser Zeit viele Seeleute. Außerdem sind hier zahlreiche Werften beheimatet. |
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1833 |
Im Warfelde wird die Ochtum in Nebenbett verlegt, wodurch sie viele ihrer Krümmungen verliert. Der Abfluss des Wassers wird verbessert. |
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1834 |
Entstehung
des Denkmals "Stedingsehre" auf dem St.-Veit-Hügel bei Altenesch und
Einweihungsfeier durch Pastor Steinfeld. |
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1835 |
Brake wird Freihafen. |
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09.04.1837 |
105
Männer aus der Gemeinde Berne gründen die "Berner Witwen- und Waisen-Kasse"
[heute ein Versicherungsverein a.G.] |
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1841 |
In Berne wird der Männergesangverein " Liedertafel Berne" gegründet. |
|
1842 - 1862 |
Stedinqer Companie beteiligt sich am Walfang und Robbenschlag in der Arktis. |
|
1845 |
Das erste Hunte - Weser Dampfschiff. |
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1846 |
Optischer Telegraf in Brake. Der Signalturm steht noch und dient heute als Schifffahrtsmuseum. Die Einrichtung war bei der Einweihung durch den elektrischen Telegrafen überholt. |
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1846 |
Die Aufhebung der Oldenburger Torsperre. |
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1848 |
Bürgerliche Revolution. Brake wird Stützpunkt der neuen Flotte. Ihr Admiral wird ein Sachse: Carl Brommy. |
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1849 |
Neue Oldenburgische Verfassung. |
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04.06.1849 |
Gefecht bei Helgoland. Einziger Einsatz der neuen Flotte. |
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1850 |
Ablösung der letzten Meierpflichten durch eine einmalige Zahlung an die Domänenkammer Hannover die inzwischen die Güter des Klosters Heiligenrode übernommen hat. |
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1852 |
Aufnahme von Hannover und Oldenburg in den Deutschen Zollverein. |
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1853 |
Kauf des Jadebusens durch Preußen von Oldenburg zur Anlage eines Kriegshafens. |
| 1855 | Neujahrsflut |
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1856 |
Entstehung einer Segelmacherei und Tauwerkfabrik in Deichshausen. |
| 20.02.1857 | Bremen: Gründung des "Norddeutsche Lloyds" durch H. H. Meier. |
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1858 |
Bremen, seit 1854 völlig vom Gebiet des Deutschen Zollvereins umgeben, nimmt die Zollgrenze bis zum Warturm zurück. Huchting bleibt weiter bremisches Zollgebiet, an den Grenzen blüht der Schmuggel. |
|
1858 |
Großherzogtum
Oldenburg ist dem Deutsch - Österreichischem Postverein beigetreten.
Von 1852 bis 1868 hatte das Großherzogtum 19 verschiedene Briefmarken.
u.a. |
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18.08.1852 |
Der Oldenburger Auktionator Hannibal Fischer versteigert in Brake die Segelfregatte " Deutschland " aus den Beständen der inzwischen aufgelösten deutschen Flotte. |
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1853 - 1859 |
Brake ist Auswandererhafen. |
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1856 |
Aufgrund der neuen oldenburgischen Gemeindeordnung ( eine Errungenschaft der Revolution ), werden Brake und Elsfleth selbständige Städte. |
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1858 |
Der Klippkanner Groden wird eingedeicht. |
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1858 |
1.Amtsgericht
in Berne ( von 1858 - 1879 ), dann nach Elsfleth verlegt. |
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1847-1888 |
Weserkorrektur
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1860 - 1861 |
Der Braker Hafen erhält eine Schleuse. |
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etwa 1860 |
Wurde der Kleiweg von Berne nach Huntebrück, jetzt B 212, erhöht und mit Klinkersteinen gepflastert. |
| 1863 | Der
Schweizer Philanthrop Henri Dunant (1828-1910) gründet in Genf da "Rote Kreuz" |
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1866 |
Deutscher Bruderkrieg, Preußen gegen das Königreich Hannover. |
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1866 |
Mit dem Norddeutschen Bund hat Bismarck - um den Preis des Krieges von 1866 - im Norden Deutschlands die Reichsgründung von 1871 vorbereitet. |
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1867 |
Bau der Eisenbahnlinie Bremen-Oldenburg. Der Huchtinger Bahnhof wird gebaut. |
|
14.07.1867 |
Erste Fahrt der Großherzoglich Oldenburgischen Eisenbahn G.0.E., von Bremen nach Heppens ( Wilhelmshaven ), über Oldenburg. Die Lokomotive " Stadland " wurde in Chemnitz gebaut. |
|
01.01.1868 |
Alle
Oldenburger Postwertzeichen verlieren ihre Gültigkeit. Das Großherzogtum
hatte seine Posthoheit an den Norddeutschen Postbezirk abgegeben.
( Gleich Norddeutscher Staatenbund ). Unter Großherzog Nikolaus Friedrich
Peter ( 1853 - 1900 ) war Oldenburg dem deutschen Münzvertrag beigetreten,
nun galt ( wie in Preußen ) ;1 Thaler = 30 Groschen Aufgrund der neuen
Bestimmungen des Postvereins, musste diese regionale Währung in Silbergroschen
angegeben werden. |
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1866 - 1888 |
Wilhelm I. König von Preußen seit 1871 deutscher Kaiser. |
|
1870 |
Die Dörfer um Huchting werden zu einer Samtgemeinde zusammengefasst. |
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16.06.1870 |
Erste Spatenstiche zum Bau der neuen Eisenbahn, durch das Stedingerland. |
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1870 - 1871 |
Der deutsch - französische Krieg. |
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1871 |
Reichsgründung Kaiserreich ) |
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1871 |
Bremen wird Mitglied des Norddeutschen Bundes |
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1871 |
Großherzogtum Oldenburg wird Bundesstaat des Deutschen Reiches. |
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1872 |
Niedergang der Robben- und Walfängerei, Entstehung von Boots- und Schiffswerften. |
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1872 - 1873 |
Die Großherzogliche Eisenbahn wird von Hude über Berne und Elsfleth bis Brake geführt, im Jahre 1875 Weiterbau bis Nordenham. |
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1873 |
Neue
Währung im Kaiserreich, die " Mark " - Reichsmark RM - |
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1876 |
Elsflether Binnenhafen " Am Timpen " gebaut. Der Braker Hafen wird um den Holzhafen erweitert. |
|
1877 |
Die alte Dorfkirche in Huchting wird abgerissen, nachdem die eine Gemeindeversammlung die Sanierung ablehnt. Da die Kosten für den Neubau erheblich sind, genehmigt der Senat eine Kollekte im Landgebiet. |
|
1877 |
Gründung der " Freiwilligen Feuerwehr Berne ", die Anregung, und die Mitglieder kamen aus dem Stedinger Turnverein Berne. |
|
1878 |
Die neue Kirche in Huchting, im neo-gotischen Stil erbaut, wird eingeweiht. |
|
1879 |
Das Großherzogliche " Amt Berne " ( Verwaltung u. Amtsgericht ) wurde nach Elsfleth verlegt. |
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1884 |
Huchting wird in das Bremer Adressbuch aufgenommen. |
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1884 - 1889 |
Oldenburger Pferdebahn. |
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1885 |
Die ersten Radfahrer, auf Zwei - und Hochräder, auf den Straßen und Wegen in der Wesermarsch. |
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1887 |
Wurde die Stedinger Molkereigenossenschaft gegründet, nur 6 Gründungsmitglieder. ( Hoflieferant Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Oldenburg. |
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1887 |
Gründung " Kückens-Krankenhaus ". |
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15.6.1888 |
Wilhelm v. Preußen als Wilhelm II. Deutscher Kaiser |
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1888 |
Bremen tritt dem deutschen Zollgebiet bei womit auch der Schmuggel ein Ende findet. |
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1888 |
Anschluss Bremens an das deutsche Zollgebiet; Eröffnung des ersten Freihafens. |
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1888 |
Weserregulierung
nach Plänen von Ludwig Franzius. Rückschlag für Elsfleth, das schwerer
zugänglich wird. |
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1889 |
Erwähnung von Süderbrook in Rasteder Urkunde |
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1892 |
Die Vertiefung der Unterweser ist soweit fortgeschritten, dass zum erstenmal ein "großes" Seeschiff, der Lloyddampfer "Hannover bis Bremen fährt. |
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1893 |
Letzte Begradigung der Hunte bei Huntebrück/ Berne. |
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1898 |
Ende einer schweren Wirtschaftskrise in der Region. Von 17 Werften an der Weser blieben zwei übrig. |
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1899 |
Die Spar - Leihbank wird in Berne gegründet. |
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Chronologie |
Ereignisse: |
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1900 |
Vermehrt ziehen Arbeiter und Handwerker nach Huchting. Die Einwohnerzahl steigt auf 1200. |
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1902 |
Elsflether Binnenhafen wird wieder zugeschüttet. |
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1903 |
Erste elektrische Lampen in dem Ort Berne, 15 Stck als Straßenbeleuchtung. Den Strom lieferte ein kleines Kraftwerk, dass der Gastwirt Langhop hinter dem "Berner Hof" betrieb. |
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1904 |
Grolland wird nach Huchting eingepfarrt. |
| 1906 | Sturmflut, NN +5,35 (bei Dangast) |
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1907 |
Gründung der Bootswerft Abeking und Rasmussen |
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1909 |
Der "Petroleumkönig" Schütte lässt die Duckwitzstraße zwischen Grolland und Huchting erbauen. Die Entfernung zur Stadt beträgt dadurch nur noch rd. 4,5 km. |
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1910 |
Bau der Kleinbahn Bremen-Thedinghausen die im Volksmund "Pingel-Heini" genannt wird. |
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1911 |
Gründung der Fettraffinerie in Brake |
| 1912 | Die "Titanic" kollidiert auf ihrer Jungfernfahrt mit einen Eisberg und sinkt im Nordatlantik |
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1914 |
Das erste Auto in Berne, Dr. Franksen. |
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01.08.1914 |
Der Erste Weltkrieg. 1914 - 1918. |
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1918 |
Ende des Kaiserreiches, somit auch für das Fürstentum Oldenburg. |
|
1919 |
Die Weimarer Republik wird ausgerufen. |
|
12.10.1916 |
Gründung der Elsflether Werft. |
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1920 |
Inbetriebnahme des Flughafens in Bremen |
| 1922 | Howard Carter entdeckt das Grab des Tutenchamun. |
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1923 |
Erste Lichtgenossenschaft in Berne gegründet. Masten und Lichtleitungen wurden verlegt. Der Abschied vom Petroleum, fiel vielen kleinen Leuten gar nicht so leicht, wie man annehmen konnte, denn 500 Mark Anschlussgebühr war damals ein Vermögen. |
|
1924 |
Huchting wird an das Stromnetz angeschlossen. |
|
1924 |
Eröffnung des ersten Küstenkanalstückes. |
| 1925 | Fund eines Ritterschwertes in der Ollen bei Harmenhausen, als Beweis für die Schlacht v. 1234 |
|
06.04.1926 |
Die am 06.01.1926 gegründete "Deutsche Luft Hansa AG" nimmt den Linienverkehr auf. |
| 1927 | Charles Lindbergh überquert den Atlantik im Alleinflug. |
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1928 |
Inbetriebnahme der Columbuskaje in Bremerhaven (Bahnhof am Meer) |
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1923 - 1932 |
Zweite schwere Wirtschaftskrise in der Region. |
|
1933 |
Das
Dritte Reich wird ausgerufen. |
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1933 |
Nationalsozialistische "Machtübernahme". Der Gemeindevorsteher Carl Hurtzig wird aus seinem Amt "entfernt", die "Freie Turnerschaft" verboten, die Arbeiter-Bibliothek geschlossen. |
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1934 |
Beginn mit dem Fernstraßenbau, die Autobahn. Nazifeiern zur Schlacht von 1234 auf der neuerbauten Freilichtbühne Bookholzberg; Flugplatzbau mit Abriss Dorfkern Deichshausen. Eschhofsiedlung und kleine Siedlung entstehen. |
|
1934 |
Beginn von umfangreichen Wohnungsbaumaßnahmen durch Siedlergemeinschaften u.a. am Roggenkamp. |
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1936 |
Gründung der Weser-Flugzeugwerke bei Lemwerder. |
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1936 -38 |
Industrieentwicklung, Bau der Eschhofschule |
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1936-40 |
Grolland wird planmäßig bebaut. Im Rahmen der NS-Autarkiebestrebungen sollen die Gärten zur "Selbstversorgung" dienen. Die Einwohnerzahl steigt auf 7500. |
|
1938 |
Das Atomzeitalter beginnt, Atomspaltung durch Otto Hahn. |
|
01.09.1938 |
Der Zweite Weltkrieg, 1938 - 1945. |
|
Seit 1941 |
Verstärkter Luftkrieg gegen Bremen. Ziele in Huchting sind Rüstungsbetriebe. Durch die Nähe zum Flughafen werden auch Wohngebiete in Mitleidenschaft gezogen. Die durch Einberufungen fehlenden Arbeitskräfte, werden zunehmend durch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene ersetzt. |
|
12.10.1941 |
5 Häuser in Berne/ Weserstraße werden durch Fliegerbomben zerstört. (4 werden wieder aufgebaut) |
|
1943 |
Großangriff auf Lemwerder am 18.3. und der 8.10.1943, nach zwei Flugzeugangriffen 52 Todesopfer und umfangreiche materielle Schäden (der Ortsteil Lemwerder-West wurde nahezu vollkommen zerstört. |
|
1944 |
In Stuhr-Obernheide wird ein Frauen-KZ für ungarische Jüdinnen errichtet, die jeden Tag zu Fuß durch Huchting zu ihren Zwangsarbeitsplätzen laufen müssen. Mitleidsäußerungen werden mit KZ-Einweisung bedroht. |
| 04.05.1945 | Berne wird von Glüsing (ca.1km vor Berne) aus, von den Kanadieren beschossen, und nachher eingenommen. Die Huntebrücke sowie die Camperbrücke, werden von der sich zurück ziehenden Wehrmacht zerstört. |
|
1945 |
Zwei Atombomben werden in Japan, durch die Amerikaner ( USA ),abgeworfen. Gefechtsrückzugsbeschluss in Altenesch |
|
06.05.1945 |
Ende des Krieges, Zusammenbruch des Dritten Reiches. Millionen von Flüchtlingen und Vertriebenen in Europa suchen eine Heimat. Die Deutschen aus den Ostgebieten Schlesien, Ostpreußen, und Sudetenland usw., werden in den besetzten Zonen untergebracht. In allen Bereichen herrschte überall eine sehr, sehr große Not. |
|
1945 |
Im April erreichen britischen Truppen Huchting. Bei ihrer Abwehr gibt es Verluste unter Soldaten und der Zivilbevölkerung. Durch die Sprengung der Weser-Brücken ist die Verbindung zur Altstadt unterbrochen. Am 21. April wird Huchting besetzt. Die amerikanische Militärverwaltung verfügt die Eingemeindung der Landgebiete zur Stadt Bremen. |
|
1945 - 1948 |
Britische Zone, Besetzung durch Engländer und Kanadier. Währungsreform am 20.06.1948, Deutsche Mark - DM - , jeder Bürger fing mit 40,00 DM an. |
|
1948 |
Neugründung der Gemeinden Altenesch, Bardewisch und Berne |
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1949 |
Die Bundesrepublik Deutschland entsteht. In Westdeutschland entstehen die Bundesländer, und der Landkreis Wesermarsch gehört zum Bundesland Niedersachsen. Bonn wird Hauptstadt der B.R.D. |
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1949 |
Bremen bildet zusammen mit der Stadt Bremerhaven als Stadtstaat das kleinste Bundesland der Bundesrepublik Deutschland |
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1950/51 |
Außendeichsiedlung bei Lemwerder / Altenesch entsteht |
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1951/52 |
Damaschkesiedlung |
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1951 |
Grundschule Deichshausen |
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1952 |
Schulneubau Lemwerder-West |
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01.02.1953 |
"Hollandflut"
Viele Deichbrüche in Zeeland, Brabant und Zuidholland. |
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1956 |
Schulzentrum mit Haupt-, Realschule und Orientierungsstufe |
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1958 |
Einweihung der neuen Brücke in Huntebrück. ( Hubbrücke ) Anm.: Es war früher eine Drehbrücke |
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nach 1959 |
Die meisten Brücken in der Umgebung werden erneuert. |
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nach 1960 |
Die historische Kirche in Berne, wird gründlich und sorgfältig renoviert, der Turm wird stabilisiert, zwei neue Glocken - die alten Glocken wurden im Krieg eingeschmolzen, zu Kanonen , ein neues Kupferdach, die Außen - Innenwände des Kirchenschiffes, das Deckengewölbe und die Holzkonstruktion des Daches ausgebessert, sowie neue Dachziegel. Der Altar, die Kanzel und die Orgel. Etwa 16 Jahre dauerte die gesamte Restaurierung. Alles abhängig von der Finanzierung. Die Mittel waren: Spenden, die Landeskirche, der Denkmalschutz und Bankkredite. Bei früheren Ausgrabungen, wurde eine römische Münze datiert aus dem Jahre 162 n.Chr. gefunden. |
| 12.04.1961 | Erster
bemannter Raumflug. Der Sowjetrusse Juri Gagarin umkreist als erster Mensch die Erde. |
|
16./17.1962 |
Die große Orkanflut (Jahrhundertflut) an der Nordseeküste - 5 Tage Höchster Wasserstand + 5,78 m über NN ( Normalnull ) Schadenssumme ca. 1,4 Milliarden DM, 340 Menschen sind in Nordwest - Deutschland ertrunken. In Hamburg und Bremen dringt das Wasser bis in die Innenstadt. |
|
1962 - 1964 |
Beginn der Trinkwasserversorgung - Leitungswasser - durch den Marschen - Wasserverband, mit Sitz in Brake Landkreis Wesermarsch. |
|
nach 1963 |
Beginn der Erhöhung und Verbreiterung, aller Küsten - und Flussdeiche, denn der Wasserspiegel der Meere steigt stetig an. |
|
nach 1965 |
Beginn der Erdgasversorgung im Landkreis Wesermarsch. |
|
1968 |
Gründung der DLRG Ortsgruppe Berne |
|
21.07.1969 |
Neil Armstrong und Edwin Aldrin landeten mit der Landefähre " Eagle " auf den Mond. Um 3:56 MEZ betrat als erster Mensch der US -Astronaut Neil Armstrong den "Mond", Edwin Aldrin folgte wenige Minuten später. Währenddessen umkreiste der Kommandant Michael Collin mit dem Raumschiff "Apollo XI" allein den Mond. |
|
1970 |
Gründung der Firma Aljo, durch Gerhard Jonuscheit |
|
26.03.1971 |
Gründung der Universität von Oldenburg. Der
Gründungsausschuss. |
|
13.11.1972 |
Ein Orkan, mit einer Geschwindigkeit von über 200 Std./km, fegte über Nordwestdeutschland hinweg. Im Oldenburger Land wurden ein Drittel des Waldes zerstört. |
|
03.01.1976 |
" 1. Januarflut ", östlich der Weser bisher die höchste Sturmflut. |
|
21.01.1976 |
" 2. Januarflut ", beiderseits der Elbe werden tausende Hektar Land überschwemmt. |
|
1977 |
Ernst-Rodiek-Halle wird eröffnet |
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1979 |
Das Huntesperrwerk bei Elsfleth in Betrieb genommen, ebenfalls das Ochtumsperrwerk bei Altenesch. |
| 25.09.1980 | Eröffnung der elektrifizierten Bahnstrecke Hude-Nordenham. |
|
24.11.1981 |
" Novemberflut " auf den dänischen Inseln Rømø und Mandø brechen die Deiche. |
|
1989 |
Wiedervereinigung von West - und Ostdeutschland BRD Bundesrepublik - DDR Deutsche - Demokratische Republik. 16 Bundesländer bilden das neue Deutschland, Berlin wird wieder Hauptstadt, und Sitz des neuen Bundestages Der Umzug von Bonn nach Berlin etwa im Jahre 1999. |
|
1993/94 |
DASA- Arbeitskampf mit breiter Unterstützung seitens der Bevölkerung sowie Pastoren, Gemeindekirchenrat |
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Um 1997 |
Die
Wirtschaft stagniert in Deutschland, viele Betriebe schließen, und
über 4.000,00 Menschen sind ohne Arbeit. In der Wesermarsch sind es
über 10 Prozent. |
|
31.12.1999 |
Ende des 2.Jahrtausend nach Christi Geburt. |
|
14.11.2000 |
Wesertunnel
zwischen Dedesdorf - Rodenkirchen |
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08.11.2001 |
Durchstich der nördlichen und zweiten Wesertunnelröhre. (1645m Länge) |
Vielen Dank
an Ulf Neundorfer
für die Überlassung des Datenmaterials!
© Kai de Barse www.rethorn.de